Was für ein Auftritt in Kundl! Die KSV-Cracks zeigten keine Nerven und fuhren den notwendigen Sieg im zweiten Viertelfinalspiel in Kundl ein und erzwangen ein drittes Entscheidungsspiel am kommenden Mittwoch in Kapfenberg!
Die Voraussetzungen waren klar und deutlich: Nach der bitteren 1:2 Shootout-Niederlage im ersten Viertelfinalspiel in Kapfenberg musste im Auswärtsspiel beim EHC Kundl nun ein Sieg her um ein drittes und entscheidendes Spiel zu erzwingen.
Die KSV-Cracks waren bis an die Zehenspitzen motiviert, zeigten keine Spur von Nervosität und von Beginn an, dass man heute nur ein Ziel hatte: Den Sieg! So dauerte es nur bis zur zehnten Spielminute, ehe die Führung gelang: Kevin Moderer netzte nach Vorarbeit von Neal Unterluggauer ein und kaum senkte sich der Puls nach dem Treffer, folgte schon der zweite: Pierre Graf nutzte 65 Sekunden später ein Überzahlspiel und erhöhte auf 2:0. Dem nicht genug setzte Christoph Draschkowitz weitere drei Minuten später einen drauf und es ging mit einer zumindest beruhigenden 3:0 Führung in die erste Pause.
Doch anstatt die Führung abzusichern, machten die KSV-Cracks das einzig richtige: Weiter Druck auf das Tor der Tiroler! Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder klingelte. Das tat es in der 29.Minute, als Christoph Draschkowitz zum zweiten Mal jubelnd abdrehte. Nun war der Bann gebrochen und die Treffer fielen im Fünf-Minutentakt: Stefan Trost markierte in der 34.Spielminute das 5:0 und in der 38.Minute setzte Phileas Lyssy mit seinem Tor zum 6:0 bereits den Schlusspunkt, da die Kängurus die Partie danach trocken nach Hause spielten.
Nun kommt es also am kommenden Mittwoch in Kapfenberg zum absoluten Showdown, wenn im dritten und entscheidenden Spiel der Aufsteiger ins Halbfinale ermittelt wird.
Die Stimmen nach dem Spiel:
Torschütze Phileas Lyssy: „Heute war es genauso, wie wir es eigentlich spielen wollen. Die Kapfenberger Lawine hat heute Kundl überrollt und wir hoffen, dass wir das auch am Mittwoch wieder schaffen.“
Torhüter Felix Nußbacher: Das Shutout ist mir natürlich nicht so wichtig wie der Sieg, aber eine schöne Draufgabe. Die Jungs haben heute defensiv gleich gut gespielt, wie letzte Woche aber offensiv heute wieder Kapfenberger Eishockey gezeigt, wie man es gewohnt ist.“
Spielertrainer Kris Reinthaler: „Der Sieg war enorm wichtig. Wir haben endlich die Tore gemacht und das zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben Drittel für Drittel eine gute Leistung gezeigt, und zwar hinten wie vorne. Jetzt haben wir die Serie wieder nach Kapfenberg geholt und wollen dort den Sack zumachen.“
ÖEL – Playoff-Viertelfinale (Best of Three)
Spiel 1:
KSV Kängurus vs. EHC Kundl 1:2 n. Ps. (1:0|0:0|0:1|0:0|0:1)
Tore: 1:0 Telsnig (18.), 1:1 Schild (52.), 1:2 Kluka (65./entsch. PS)
Spiel 2:
EHC Kundl vs. KSV Kängurus 0:6 (0:3|0:3|0:0)
Tore: 0:1 Moderer (10.), 0:2 Graf (11./PP), 0:3 C.Draschkowitz (14.), 0:4 C.Draschkowitz (29.), 0:5 Trost (34.), 0:6 Lyssy (39./PP)
Spiel 3:
KSV Kängurus vs. EHC Kundl
Mittwoch, 18. Februar 2026 (18:30 Uhr), Eishalle Kapfenberg