Nach der freitägigen 3:4 Niederlage gegen den WEV feierten die KSV Kängurus am Samstag im direkten Spiel um Platz 1 in der ÖEL Gruppe Ost einen klaren 7:1 Erfolg über die Sharks Gmunden und sicherten sich damit den Grunddurchgangssieg. Im Playoff-Viertelfinale geht es nun gegen den EHC Kundl.
Das fünfte und letzte Doppelspielwochenende im Jänner brachte zum Abschluss des Grunddurchgangs erneut zwei Heimspiele. Und es ging dabei um den Grunddurchgangssieg der ÖEL Gruppe Ost und der damit optimalen Ausgangslage für die Playoffs.
Den Auftakt machte das fünfte Saisonduell mit dem WEV und wie schon im letzten Heimspiel gegen die Wiener sollte es auch diesmal nicht zum einem Sieg reichen. Zwar erwischten die Kängurus mit einem Distanztreffer von Luca Fasching einen optimalen Start, doch der WEV schlug nur wenig später zurück und glich aus. Drei Minuten später folgte der Führungstreffer der Gäste in Überzahl. Die recht ausgeglichene Partie setzte sich im zweiten Spielabschnitt fort, doch die nächsten Treffer machten erneut die Hauptstädter, und zwar mit einem Doppelschlag. Patrick Bolterle und Lukas Kaider erhöhten binnen sechs Sekunden auf 1:4. Per Rebound verkürzte Lukas Winkler noch vor der zweiten Pause auf 2:4 und hielt die Hoffnung der Kängurus damit am Leben. Im Schlussabschnitt versuchten die Kapfenberger mit allen Mitteln das Spiel noch zu drehen, doch mehr als der Anschlusstreffer zum 3:4 durch Lukas Draschkowitz gelang nicht mehr, womit man eine bittere Niederlage hinnehmen musste.
Kantersieg gegen die Sharks Gmunden
Somit war vor dem samstägigen Spiel gegen die Sharks Gmunden klar: Wer diese Partie gewinnt, beendet den Grunddurchgang als Erster. Und in diesem Showdown zeigten sich die Kängurus vor allem, was die Effektivität betrifft, wie ausgewechselt. Lukas Draschkowitz, der gegen den WEV den Schlusspunkt setzte, machte gegen die Oberösterreicher den Beginn und traf nach etwas mehr als acht Minuten zur Führung, die man in weiterer Folge nicht mehr abgab. Es war der Startschuss zu einem furiosen Startdrittel, welches die Partie bereits vorentschied, denn Iacopo Granza, Lukas Winkler und Stefan Trost erhöhten noch im ersten Abschnitt auf 4:0, womit das Fazit des ersten Drittels durchwegs positiv ausfiel. Im Mittelabschnitt machten die KSV-Cracks schnell klar, dass sie sich nun keinesfalls mit dem Vorsprung im Rücken zurücklehnen würden. Florian Hoppl machte nach 80 Sekunden das 5:0 und ließ keine Fragen über den heutigen Sieger mehr aufkommen. Dem tat auch das 1:5 in der 24. Spielminute keinen Abbruch, denn die KSV hatte alles im Griff. Wie im Mitteldrittel legten die Kängurus auch im letzten Abschnitt schnell nach, als Phileas Lyssy zum 6:1 einnetzte. Den Schlusspunkt setzte Stefan Trost mit dem 7:1 und der Jubel über den Sieg kannte danach keine Grenzen mehr.
Mit dem Grunddurchgangssieg sicherten sich die Kängurus auch das Recht, sich als erstes Team im Osten den Gegner für das Viertelfinale zu wählen und entschieden sich für den EHC Kundl. Die Tiroler beendeten die Vorrunde im Westen mit acht Siegen und zwölf Niederlagen auf Rang 4. Die Viertelfinalserie startet am kommenden Samstag in Kapfenberg, das zweite Spiel findet eine Woche später in Kundl statt und, sofern nötig, das dritte Spiel am 17.Februar erneut in Kapfenberg.
ÖEL
KSV Kängurus – WEV 3:4 (1:2|1:2|1:0)
Tore: 1:0 Fasching (10.), 1:1 Pohl (12.), 1:2 Rossmann (16.), 1:3 Bolterle (34.), 1:4 Kaider (34.), 2:4 Winkler (38.), 3:4 L.Draschkowitz (57.)
KSV Kängurus – Sharks Gmunden 7:1 (4:0|1:1|2:0)
Tore: 1:0 L. Draschkowitz (9.), 2:0 Granza (14.), 3:0 Winkler (16.), 4:0 S.Trost (18.), 5:0 Hoppl (22.), 5:1 Szieber (24.), 5:1 Lyssy (43.), 7:1 S.Trost (47.)
Playoff-Viertelfinale
Spiel 1:
KSV Kängurus vs. EHC Kundl
Samstag, 7. Februar 2026 (19:30 Uhr), Eishalle Kapfenberg
Spiel 2:
EHC Kundl vs. KSV Kängurus
Samstag, 14. Februar 2026 (17:30 Uhr), Eisarena Kundl
Spiel 3 (sofern nötig):
KSV Kängurus vs. EHC Kundl
Dienstag, 17. Februar 2026 (18:30 Uhr), Eishalle Kapfenberg