Was für ein Auftakt ins neue Jahr: Die KSV Kängurus holten gegen HDK Marburg und die UEHV Sharks Gmunden zwei Siege und verlängerten ihre Serie auf nun bereits zehn Erfolge!

Lange mussten die Kängurus zurückblicken, als sie zuletzt vor heimischer Kulisse antraten. Es war der 2. November, als man Marburg mit 3:2 besiegte und wieder waren es die Slowenen, die beim Comeback der Kapfenberger nach 61 Tagen Zwangspause im heimischen Rink, im Mürztal gastierten. Den besseren Start erwischten aber die Gäste, die durch Rok Freser in der sechsten Spielminute in Front gingen und nur zwei Minuten später durch Luka Vincec auf 0:2 erhöhten. Doch noch vor der ersten Pause verkürzte Stefan Trost auf 1:2 und läutete damit den Turnaround ein. Denn nun waren die KSV-Cracks am Drücker und drängten im zweiten Drittel auf den Ausgleich, der dann Mark Kompain in der 27.Spielminute gelang. Es war der Startschuss für eine Offensive im Mitteldrittel, die in weiteren Toren und der Vorentscheidung endete. Luca Fasching, Lukas Winkler, Nick Strumberger und Daniel Oberkofler drehten die Partie bis zur zweiten Pause in ein 6:2. Der letzte Abschnitt begann für die Kängurus optimal, denn ein Überzahlspiel nutzte Pierre Graf mit einem Backhand-Kunststück zum 7:2. Dem nicht genug erhöhte Florian Hoppl zehn Minuten vor dem Ende auf 8:2 und machte endgültig alles klar. Da tat auch der Treffer zum 8:3 Endstand durch Robek dem Jubel keinen Abbruch mehr, denn der war nur noch Ergebniskosmetik.

Tags darauf gingen die Kängurus mit breiter Brust in das Spitzenduell mit dem Leader aus Gmunden und die Partie hielt, was sie versprach. Knapp 1.000 Fans sahen eine spannende, großteils nervenaufreibende Partie. Den Startschuss setzen die Gäste, nachdem der langjährige ICEHL-Defender Marc-Andre Dorion Elias Koller bediente, der zum 1:0 für die Gäste einnetzte. Gmunden witterte nun die Chance die Führung zu erhöhen, scheiterte jedoch mehrfach an KSV-Schlussmann Felix Nussbacher. So war es Florian Hoppl, der die Gunst der Stunde nutzte, die Scheibe ins Kreuzeck beförderte und zum Ausgleich jubelnd abdrehte. Die Partie blieb in weiterer Folge intensiv und es gab etliche Chancen auf beiden Seiten, doch beide Schlussmänner waren trotz vieler Gelegenheiten nicht zu bezwingen. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis ein Team in Führung ging, doch das gelang nicht. Umso länger die Partie dauerte, desto mehr nahmen die Kängurus das Zepter in die Hand und der Druck auf Gmunden-Goalie Tobias Windhofer nahm vehement zu. Doch selbst drei Überzahlgelegenheiten im Mittel-, und Schlussabschnitt verhalfen den Kängurus nicht zum so wichtigen Treffer. Damit ging es in die Overtime und nach 124 Sekunden versenkte Headcoach Kris Reinthaler selbst die Scheibe in die Maschen und jubelte mit seinem Team über den Extrapunkt.

Die Siegesserie der Kängurus hält nun bei 10 Erfolgen und soll noch lange andauern. Denn das erklärte Ziel ist es den Grunddurchgang in der Gruppe Ost am ersten Platz abzuschließen. Derzeit liegen die Kängurus auf Platz 2, lediglich zwei Punkte hinter Leader Gmunden.

Torschütze Florian Hoppl war nach der Partie mehr als zufrieden: „Es war ein sehr intensives Spiel und hart umkämpft wir haben überragend gespielt nur die Tore nicht gemacht. Sonst kann ich der Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen, jeder hat für jeden gekämpft.“

Am kommenden Wochenende geht es neuerlich mit zwei Partien weiter. Am Freitag (19:30 Uhr) zuhause gegen den ATSE Graz und am Samstag geht es zu den Sharks nach Gmunden. Dann haben die Kängurus die große Chance die Tabellenführung zu erobern.

ÖEL
KSV Kängurus – HDK Maribor 8:3 (1:2|5:0|2:1)
Tore: 0:1 Freser (6.), 0:2 Vincec (9.), 1:2 Trost (14.), 2:2 Kompain (27.), 3:2 Fasching (33.), 4:2 Winkler (37.), 5:2 Strumberger (37.), 6:2 Oberkofler (38.), 7:2 Graf (42./PP), 8:2 Hoppl (51.), 8:3 Robek (54.)

KSV Kängurus – UEHV Sharks Gmunden 2:1 n.V. (1:1|0:0|0:0|1:0)
Tore: 0:1 Koller (6.), 1:1 Hoppl (14.), 2:1 Reinthaler (63.)

Kategorien: AllgemeinNews