Mit acht Siegen in Serie und ordentlich Selbstvertrauen gehen die Kängurus ins neue Jahr. Dort erwartet sie ein Monsterprogramm, das mit einem Heimdoppel am kommenden Wochenende startet.
Der Jahresabschluss war mit dem Sieg in Wien zufriedenstellend, der zweite Platz ist abgesichert und nun soll der Angriff auf Rang 1 in der ÖEL-Gruppe Ost erfolgen. Dafür braucht es im Jänner viel Kraft und Konzentration, denn das Programm ist mehr als nur intensiv. Zehn Spiele warten binnen 28 Tagen auf die Kängurus – nicht weniger als fünf Doppel-Spielwochenenden!
„Wir sind über die schwierige Phase, die wir mit der Eishalle gehabt haben, recht gut drüber gekommen und sind natürlich jetzt richtig heiß drauf, vor eigenem Publikum, in der eigenen Halle spielen zu können. Die heiße Phase hat für uns somit begonnen! Wir dürfen aber auf keinen Fall glauben, dass es jetzt einfach wird, weil wir zuhause spielen, das müssen wir uns jetzt erst erarbeiten“, so Headcoach Kris Reinthaler.
Die Mannschaft wird sich bestmöglich vorbereiten, das beginnt bereits vor der ersten Partie: „Am 2. Jänner haben wir noch eine Trainingseinheit, in der wir die letzten Dinge besprechen und uns nach den Neujahrs-Feierlichkeiten ein bisschen in Spiellaune bringen können. Es wird jeder dementsprechend das neue Jahr feiern, das ist eine Zeit, die man mit der Familie und den Freunden verbringt und das passt auch so.“
Am 3.Jänner geht’s dann mit dem Spiel gegen Marburg los. Gegen die Slowenen konnten die Kängurus dreimal gewinnen, jedoch jedes Mal äußerst knapp, daher ist man im KSV-Lager auch gewarnt: „Wir dürfen die Partie gegen Maribor nicht verschlafen, wir müssen hellwach ins neue Jahr starten. Maribor ist ein gefährlicher Gegner, sie sind sehr konterstark.“
Tags darauf empfängt man dann den Tabellenführer aus Gmunden. Die Oberösterreicher mussten zuletzt gegen den WEV und den ATSE Graz ihre ersten beiden Saisonniederlagen einstecken. Bei optimalem Verlauf könnten die Kängurus nach dem kommenden Wochenende von der Tabellenspitze lachen, denn der Rückstand auf die Sharks beträgt bei einer weniger absolvierten Partie nur drei Zähler.
Doch dafür braucht es einen Sieg über die Sharks, das weiß auch Coach Reinthaler: „Wir wollen ja an Gmunden vorbeiziehen und dafür bedarf es eines Sieges, das ist ganz klar. Wir haben das erste Match gegen die Haie, das wir auswärts gespielt haben, schon recht gut gespielt, da hat es an der Chancenverwertung gehapert, dass wir dann doch recht eindeutig 0:3 verloren haben. Aber ich bin da guter Dinge, dass wir jetzt bereit dafür sind, die wichtigen Tore zu machen, aber auch hinten die Konsequenz bringen, keine blöden Tore zu kassieren.“
Dass es um diese Jahreszeit immer wieder Ausfälle geben kann, ist nichts Neues. Dennoch rechnet man damit, dass die Gäste bestens aufgestellt anreisen und hofft gleichzeitig, dass die eigene Bank voll sein wird: „Wir gehen davon aus, dass die Sharks gegen uns wieder topaufgestellt antreten werden, aber das soll so sein. Ich hoffe, dass wir auch vollzählig antreten können, aber das ist so eine Sache um die Weihnachtszeit, man weiß nie, wer, wo, wann ein bisschen eine Krankheit aufschnappt. Ich hoffe aber natürlich, dass das bei uns nicht der Fall ist und dass wir voll durchstarten können!“
ÖEL
KSV Kängurus – HDK Maribor
Samstag, 3.Jänner – 19:30 Uhr, Eishalle Kapfenberg
KSV Kängurus – UEHV Sharks Gmunden
Sonntag, 4.Jänner – 17:00 Uhr, Eishalle Kapfenberg