Einen hart erkämpften 4:2 Erfolg feierten die KSV Kängurus in Marburg und nahmen beim siebten Sieg in Serie wichtige drei Punkte mit nach Hause.

Mit sechs Siegen in Folge reisten die Kängurus voller Selbstvertrauen nach Slowenien mit dem Ziel den nächsten „Dreier“ einzupacken. Das gelang auch, doch es war ein hartes Stück Arbeit. Die Gastgeber erwischten einen starken Start, während die Kängurus nicht ins Spiel fanden. Das spiegelte sich auch am Scoreboard wider, als Rene Zernko kurz vor der ersten Drittelpause zur Führung für die Füchse einnetzte. Es war ein Drittel zum Vergessen für die Kängurus, die aber wesentlich besser in den Mittelabschnitt starteten. Die KSV-Cracks agierten nun druckvoller und schrieben in der 25.Spielminute durch Lukas Draschkowitz erstmals an. 45 Sekunden nach dem Bully im Mittelkreis klingelte es erneut, als Pierre Graf jubelnd abdrehte und die Partie somit drehte. Als man dann auch noch eine vierminütige Unterzahl schadlos überstand, schien das Pendel endgültig in Richtung der Kängurus auszuschlagen. Just als man wieder vollzählig war, folgte als Draufgabe das 3:1, erneut durch Lukas Draschkowitz.

Mit einer Zwei Tore-Führung ging es in den Schlussabschnitt, dementsprechend war das Spiel alles andere als vorentschieden. Das wussten auch die Gastgeber und rannten nach wie vor intensiv an und witterten ihre Chance. Zwei Unterzahlspiele konnten die KSV-Cracks überstehen, doch drei Minuten vor dem Ende war es dann Adi Drnda, der auf 2:3 verkürzte und die Slowenen wieder ins Spiel brachte. Doch das letzte Aufbäumen scheiterte und das Rausnehmen des Torhüters für einen sechsten Feldspieler sorgte für das 4:2 durch Stefan Trost ins verwaiste Tor.

Es war ein Arbeitssieg, das weiß auch Felix Nussbacher, der mit 37 Saves maßgeblich am Erfolg seines Teams verantwortlich war: „Wir sind heute ziemlich glücklich mit den drei Punkten. Marburg hat das Spiel 60 Minuten durchgezogen. Unser Glück war, dass sie etwas müde wurden. Fürs Spiel in Wien werden wir eine Schippe drauflegen müssen, weil so werden wir nicht weiter erfolgreich sein.“

Assistant Coach Daniel Oberkofler sieht auch viel Verbesserungspotenzial: „Es war kein berauschendes Spiel von uns, das wissen wir selbst. Wir hatten einen schlechten Start, das zweite Drittel war ok, aber im Schlussabschnitt nahmen wir viel zu viele Strafen und haben es uns selbst schwer gemacht. Am Ende haben wir die drei Punkte, das ist heute das Wichtigste.“

Für die Kängurus geht es nun in die Weihnachtspause. Am 27.Dezember geht es dann am Wiener Heumarkt mit dem sechsten Auswärtsspiel in Folge weiter, ehe am 3.Jänner mit dem Heimspiel gegen Marburg der intensive Jänner eingeläutet wird.

ÖEL
HDK Marburg – KSV Kängurus 2:4 (1:0|0:3|1:1)
Tore: 1:0 Zernko (19.), 1:1 L.Draschkowitz (25.), 1:2 Graf (26.), 1:3 L.Draschkowitz (31.), 2:3 Drnda (58./PP), 2:4 Trost (60./EN)

Pic: @ameba_studio

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