Die bisher bereits erfolgreiche Bilanz gegen HDK Marburg konnte an diesem Wochenende mit einem 5:4 Sieg ausgebaut und damit Platz 2 gefestigt werden.

Nach vier Siegen in Folge war das Ziel ganz klar: Beim Auswärtsspiel in Marburg sollte der fünfte Sieg her und damit der Aufwärtstrend weiter bestätigt werden. Dies gelang, aber es war ein hartes Stück Arbeit.

Aktiv am Eis mit dabei war erstmals in dieser Saison auch Co-Trainer Daniel Oberkofler, der mit dem Sieg und den drei Punkten zufrieden war: „Es war recht spontan, dass ich aufgelaufen bin und es war noch nicht ganz optimal. Aber völlig egal, das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Es ist nicht einfach hier in Marburg zu spielen und auch mit unseren schwierigen Voraussetzungen, den fehlenden Trainingsmöglichkeiten, war das heute sehr wichtig.“

Doch der Start war alles andere als optimal. Die Gastgeber gingen durch einen Doppelschlag zur Drittelmitte mit 2:0 in Front, was aber der Wecker für die Kängurus war. In Überzahl erzielte Pierre Graf seinen ersten Saisontreffer und Michael Malle glich die Partie kurz vor der ersten Pause aus. Nicht unverdient, denn die Kängurus waren mittlerweile voll in der Partie angekommen und unterstrichen dies im Mittelabschnitt. Dieser gehörte ganz klar den KSV-Cracks, doch wieder legten die Slowenen vor, als Fingust nach sehenswertem Kombinationsspiel zum 3:2 abschloss. Die Antwort folgte aber prompt, als erneut Pierre Graf zwei Minuten später aus kurzer Distanz zum 3:3 einnetzte. Zwei Minuten später kassierte Luca Telsnig für einen Bandencheck eine 5+Spieldauer-Strafe und die Gastgeber kamen zu einer fünfminütigen Überzahl. Dennoch waren es die Kängurus, die anschrieben, als Lukas Draschkowitz den bereits vierten Shorthander der KSV in dieser noch sehr kurzen Saison erzielte.

Mit der knappen Führung ging es dann in den Schlussabschnitt, doch so klar das Spiel zu Gunsten der Kapfenberger Cracks teilweise verlief, umso enger wurde die Partei. Vor allem, als Ian Fingust in der 43.Minute mit seinem zweiten Treffer den Ausgleich erzielte. Die Antwort der Kängurus kam aber wieder nur wenige Minuten später, als Stefan Trost zur neuerlichen Führung traf. Das 5:4 war dann trotz einer Schlussoffensive der Slowenen, die am Ende auch den Goalie für einen sechsten Feldspieler zogen, der Endstand und der Jubel im KSV-Lager groß.

Daniel Oberkofler analysierte die Partie nach Spielende wie folgt: „Wir hatten einen schlechten Start, haben uns aber im ersten Abschnitt gut zurückgekämpft. Im zweiten Drittel hatten wir das Heft klar in der Hand und hätten uns eine höhere Führung herausspielen müssen. Im dritten Drittel haben wir früh den Ausgleich kassiert, aber dann doch das wichtige fünfte Tor geschossen und verdient gewonnen. Wir waren die bessere Mannschaft und hätten meiner Meinung nach auch höher gewinnen müssen.“

Nun steht ein spielfreies Wochenende am Programm. Wie es danach weiter geht, ist auf Grund der Unbespielbarkeit der Kapfenberger Eishalle derzeit noch unklar.

ÖEL
HDK Marburg – KSV Kängurus 4:5 (2:2|1:2|1:1)
Tore: 1:0 Bijzak (9.), 2:0 Freser (10./PP), 2:1 Graf (18./PP), 2:2 Malle (20.), 3:2 Fingust (26.), 3:3 Graf (28.), 3:4 L.Draschkowitz (31./SH), 4:4 Fingust (43.), 4:5 S.Trost (49.)

Pic: @ameba_studio

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