HDK Marburg bleibt ein gern gesehener Gast im Mürztal. Gegen die Slowenen holten die KSV Kängurus ihren zweiten Sieg in Serie und damit vorübergehend die Tabellenführung.

Zweimal duellierten sich die Kängurus bislang in der ÖEL zuhause mit HDK Marburg und zweimal ging man auch als Sieger vom Eis. Das sollte auch beim dritten Aufeinandertreffen so bleiben, doch der Weg dahin war steinig.

Die von Beginn an offensiv geführte Partie brachte vor allem für die Kängurus einige gute Gelegenheiten, doch es waren die Gäste die als erstes anschrieben. Eine Strafe gegen die KSV-Cracks nutzte Ian Fingust in der 12.Minute zum 1:0 Führungstreffer. Doch auch die Kängurus wissen, wie man Überzahl spielt und antworteten keine fünf Minuten später, als Spielertrainer Kris Reinthaler seinen zweiten Saisontreffer erzielte.

Auch im Mittelabschnitt war es eine Überzahl, die zum Torerfolg führte. Kapitän Christoph Draschkowitz netzte einen wunderschönen Schlagschuss in die Maschen und brachte sein Team damit erstmals in Front. Das Spiel war im Mittelabschnitt geprägt von Strafen, doch weitere Tore sollten vorerst nicht folgen. Sehr wohl aber im Schlussabschnitt und da war es wieder ein Powerplay das zum Torerfolg führte, diesmal jedoch für die Gäste. Jan Ceric traf in der 43.Spielminute zum 2:2 und glich die Partie erneut aus. Die Kängurus wollten den Sieg unbedingt, machten nun richtig Druck und das sollte sich lohnen. Christoph Draschkowitz netzte in der 58.Minute zum zweiten Mal ein und erzielte damit den Gamewinner. Denn die Slowenen riskierten zwar nochmal alles, nahmen am Ende auch den Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch Tore fielen keine weiteren mehr.

Damit gelang der zweite Sieg in Folge und dementsprechend happy war man nach der Partie auch im Lager der KSV-Cracks:

Spielertrainer Kris Reinthaler: „Der Sieg tut uns gut. Man hat wieder gesehen, dass wir uns bei 5 gegen 5 schwer tun, Tore zu schießen. Das erste in dem Spiel war erst im dritten Drittel, demnach sind die Spiele sehr eng. Gott sei Dank konnten wir im Powerplay zwei Tore erzielen. Wir müssen einfach unsere Lehren daraus ziehen und schauen, dass wir bei 5 gegen 5 ein bisschen stärker werden.“

Kapitän Christoph Draschkowitz: „Ja, es war auf jeden Fall wichtig, dass wir nun zweimal hintereinander gewonnen haben. Auch wenn es knappe Partien waren, aber wir haben super zusammen gekämpft und sind sehr happy über die Punkte. Wir haben wieder mit vier Linien gespielt wieder und jeder hat eine gute Partie gezeigt und hinten die Scheiben rausgebracht, wenn es wichtig war. Die Punkte zählen jetzt einmal und für die Zukunft schauen wir, dass wir 5 gegen 5 auch besser spielen und ein bisschen weniger Strafen nehmen.“

Präsident Franz Gärtner: „Der Sieg war sicher harte Arbeit und die Punkte wichtig, aber ich glaube im Großen und Ganzen kann man heute mit der Leistung hier vor heimischem Publikum nicht zufrieden sein. Am Ende des Tages zählt der Punkteschnitt und mit diesem startet man in die Viertelfinale, Halbfinale und Finalspiele. Und daher müssen wir einfach, wenn wir vorne dabei sein wollen und dann in den Playoffs Heimvorteil haben wollen, jetzt schon gut performen und schauen, dass wir unsere Spiele gewinnen.“

Mit dem Sieg krallten sich die Kängurus sogar vorübergehend die Tabellenführung. Wohlwissend, dass man mehr Spiele absolviert hat, als die Konkurrenz. Am kommenden Wochenende sind die KSV-Cracks spielfrei, am 2.November geht’s mit einem Heimspiel gegen den ATSE Graz weiter.

ÖEL
KSV Kängurus – HDK Marburg 3:2 (1:1|1:0|1:1)
Tore: 0:1 Fingust (12./PP), 1:1 Reinthaler (16./PP), 2:1 C.Draschkowitz (27./PP), 2:2 Ceric (43./PP), 3:2 C.Draschkowitz (48.)

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